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Islamismus, arabischer Frühling & Neue Weltordnung

Der 11. September 2001 stellte den Beginn einer neuen Epoche dar: Die Schlußoffensive zur Errichtung der lange geplanten „Neuen Weltordnung“. Durch den inszenierten Anschlag islamistischer Terroristen wurde der US-Imperialmacht der Weg geebnet. Den USA mißliebige Staaten wurden zur „Achse des Bösen“ erklärt – fast 200 Staaten fanden sich schließlich auf der Schwarzen Liste. Im Hintergrund standen Bestrebungen, sich die Kontrolle über Erdölreserven und Rohstoffe zu sichern und gleichzeitig strategische Positionen zu schaffen, von denen aus die Welt kontrolliert werden kann. Der Irak und Afghanistan wurden besetzt, der Iran eingekreist, Deutschland enthielt sich zwar einer direkten Beteiligung am Irak-Krieg, ist dafür aber in Afghanistan wichtiger Partner und bereitet sich ebenfalls auf eine Beteiligung einer Aktion gegen den Iran vor – dies legen zumindest bereits produzierte „Wörterbücher“ für die Verwendung durch die Bundeswehr nahe, die sich auf den Iran beziehen.

Trotz der Besetzung hörte der islamistische Terror jedoch nicht auf – im Gegenteil, sterben heute mehr und mehr Menschen durch Attentate, nicht nur in den besetzten Ländern, sondern auch in Europa. Die Täter rekrutieren sich dabei zwar aus dem Lager radikalisierter Moslems, andererseits wird auch ein Großteil der Anschläge durch Geheimdienstkreise selbst gesteuert. Das Ziel: Die Aufrechterhaltung eines Bedrohungsszenarios, in dem radikale Islamisten, für gewöhnlich unter dem Phantom „al Kaida“ subsumiert, die Rolle des Bösen einnehmen (selbst Außenminister Fischer, inzwischen auf NWO-Kurs gebracht, bezeichnete Al Kaida übrigens als „Phantom“).

Und während weltweit sogenannte Terroristen bekämpft werden, wird den selben vorgeblichen Feinden im eigenen Land der Weg zur weiteren Expansion geebnet. Nicht nur in Deutschland entstehen jährlich neue Großmoscheen, die als Zentralen der islamischen Misionierung wirken – selbstverständlich zu großen Teilen aus deutschen Steuergeldern finanziert. Der türkische Ministerpräsident Erdogan, einer der eifrigsten Vertreter dieser islamischen Expansionsbestrebung, wird hofiert, sein Vorgehen gegen die dortigen Militärkreise von westlichen Medien als wichtiger Schritt auf dem Weg zur Rechtsstaatlichkeit verklärt. Eine solche Entwicklung ist kein Selbstläufer, sondern kann nur dann funktionieren, wenn Kräfte im Hintergrund wirken, die ein Interesse an der Ausbreitung des Islam haben. Doch wo liegt der Sinn? Einerseits wird eine islamistische Bedrohung durch Geheimdienstkreise mitinszeniert, andererseits der islamistischen Ausbreitung der Weg geebnet.

Auch der sogenannte „Arabische Frühling“, die Protestwellen in den Staaten Nordafrikas und Arabiens, scheint den Interessen der USA und ihres wichtigsten Nahostpartners Israel entgegenzustehen, da kooperative Regierungen, wie die ägyptische Mubaraks, entmachtet und dadurch islamistische Gruppen zwangsläufig gestärkt werden. Jüngster Höhepunkt in Ägypten: Die Erstürmung der israelischen Botschaft in Kairo durch Demonstranten. Ist also den Strippenziehern der Weltpolitik die Kontrolle entglitten?

Keineswegs, wie bereits Gerhard Wisnewski bemerkte. Laut seinen Recherchen steht die Protestwelle in direkten Zusammenhang zum Wirken von US-Geheimdienstkreisen. Anhand des Beispiels Iran wird deutlich, wie die vorgeblich von alleine entstehenden Protestwellen gesteuert werden. Nur wenige Monate vor den Unruhen im Iran wurden mehrere  Personen als US-Agenten festgenommen. Trotz der Unschuldsbeteuerungen der USA ist ein unmittelbarer Zusammenhang zu den wenig später entfachten Protestwellen offensichtlich. Ebenso enthüllte eine kürzlich ausgestrahlte Dokumentation über den „Terror“, daß bereits 2009 ägyptische Oppositionelle in den USA hofiert wurden. Obama versprach diesen Kreisen sogar öffentlich seine Unterstützung.

Auch das Beispiel Lybien erlaubt einen tieferen Einblick. Der Staat des Machthabers Ghaddafi zählt zu den wohlhabendsten Nordafrikas. Davon profitierte hier auch die Bevölkerung: Libyen hat eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen des afrikanischen Kontinents. Die Sozialversicherung der Einwohner umfaßt die kostenlose medizinische Versorgung sowie Witwen-, Waisen- und Altersrenten. Allgemeine Schulpflicht bei kostenlosem Unterricht besteht für Sechs- bis Fünfzehnjährige.

Doch trotz der Kooperation Ghaddafis mit den USA sowohl in der Terrorbekämpfung als auch in Bezug auf den Verzicht auf Massenvernichtungsmittel (chemische, biologische und atomare Waffen) und seiner strikten Repression der islamistischen Gruppierungen wurde er zum Abschuß freigegeben und ein Uno-Mandat als Vorwand benutzt, sich völkerrechtswidrig in die innenpolitischen Verhältnisse eines Landes einzumischen. Bomber und Spezialeinheiten unterstützten eine vorgebliche Rebellenarmee, von der in den Medien nie mehr als eine Handvoll Bewaffneter auf Fahrzeugen zu sehen war. Außerhalb der westlichen Medienwelt existieren jedenfalls ernst zunehmende Hinweise, daß die Rebellen nicht von der Mehrheit der Bevölkerung unterstützt werden (vgl. rt.com/news/tripoli-rebels-people-fear-607/) Wer Vorbehalte äußerte oder gar seine militärische Unterstützung verweigerte, fand sich ebenfalls auf der medialen Abschußliste wieder. Außenminister Westerwelle etwa, seit Jahren von einem Fettnäpfchen ins andere tretend, wurde nach seiner Verweigerung militärischer Unterstützung für die lybischen Aufständischen von einem Tag auf den Anderen zur Persona non Grata. Das Bemerkenswerte dabei: Die öffentliche Schelte erfolgt ausgerechnet für diejenige Handlung Westerwelles, die als einzige im Sinne des durch ihn vertretenden Volkes geschah. Umso augenscheinlicher ist daher die Verlogenheit der Medien, die sich nach Verkürzung ihrer Budgets nun vollends gleichgeschaltet nur noch als Sprachrohr des Systems betätigen – und zur Aufrechterhaltung der Fassade der Pressefreiheit dann und wann mal einen kleinen Polit-Skandal zum Fraß vorgeworfen bekommen, während die eigentlichen Skandale verschwiegen werden. Doch was ist das Ziel des gleichsam des islamistischen Terrors weitgehend inszenierten „arabischen Frühlings“?

Die Antwort dürfte dort zu finden sein, wo sich die ersten Entwicklungen aus den Aufständen abzeichnen. In Tunesien hat sich seit dem Machtwechsel die wirtschaftliche Lage keineswegs verbessert, sondern verschlechtert – gleiches ist in den andere Ländern des erfolgreichen Putsches zu erwarten. Die Folgerung: Tausende Einwohner haben sich auf den Weg nach Europa gemacht, Zehntausende sitzen bereits auf gepackten Koffern. Die Konsequenz: Die Lage in Europa wird sich weiter dramatisieren. Nach der ungesteuerten Einreise von Millionen Wirtschaftsflüchtlingen im Zuge der Eu-Osterweiterung drohen nun weitere Millionenheere, die in Europa willfährig aufgenommen und finanziert werden. Weitere Milliardenbelastungen für die durch die EU-Rettungspakete bis zum Anschlag gespannten Haushalte. Es ist nur eine Frage der Zeit bis das Finanzsystem und damit einhergehend auch das Wirtschaftssystem der europäischen Staaten zusammen brechen wird. An seine Stelle soll aber nicht die Rückkehr zur nationalen Autonomie treten, sondern eine Super-EU, ein föderaler Europa-Staat mit gemeinsamer Innen- Außen und Wirtschaftspolitik, in der es eine kleine Gruppe von Profiteuren und eine große Gruppe von Verlieren geben wird, die als Billiglohn-Arbeiter und Angestellte den Herrschenden zu dienen haben.

Sowohl Ursula von der Leyen als auch Joschka Fischer haben in der letzten Spiegel-Ausgabe dieses Ziel nochmals nachdrücklich formuliert, Gerhard Schröder setzte in der nachfolgenden Spiegel-Ausgabe.nochmal nach Alles deutet also darauf hin, daß die gesamte derzeitige Entwicklung – Schwächung des Euro durch Börsenspekulation, Stützung der Euro-Währung mit Milliardenpaketen, Zerstörung der politischen Strukturen durch inszenierte Aufstände im arabischen Raum und Förderung der Auswanderung nach Europa einem großen Zweck dienen: der Förderung des Chaos in Europa, der Zerstörung des letzten bestehenden Widerstandes gegen die One-World-Strategien, an deren Spitze nicht etwa ein Staat wie die USA steht, sondern eine Clique parasitärer Mächtiger die Staaten lediglich als Wirte nutzen. Angenehmer Begleiteffekt: im Zuge der von ihnen  gesteuerten und entfachten Wirtschaftskrise werden noch einmal Milliarden verdient, die nicht nur der eigenen Bereicherung, sondern auch als Kapital zur Bestechung ihrer Handlanger – der „Politiker“ und Wirtschaftsbosse -  dienen.             

Parallel zur Destabilisierung Europas erfolgt die Destabilisierung im Nahen Osten, die Förderung anti-israelischer Kräfte. Dies dürfte als Vorbereitung des vorbereiteten israelischen „Gegenschlages“ zu werten sein. Unter Hinweis auf die eigene Bedrohung erhält Israel damit den legitimatorischen Vorwand, gegen die arabischen Nachbarstaaten vorzugehen und damit zugleich von den innenpolitischen Mißständen, symbolisiert durch die anwachsende außerparlamentarische Opposition in Israel, abzulenken. Am Ende könnte gar der Einsatz von Atomwaffen zur „Befriedung“ der Region und Sicherung der israelischen Macht stehen.

Diese Bestrebung ist indes nicht neu. Bereits Mitte der 80er Jahre war die Strategie des Mossad klar. Der ehemalige Mossad-Agent Victor Ostrovsky berichtet dazu: „Der Friede mit Ägypten machte der israelischen Rechten sehr zu schaffen. Der Friede selbst, der von den Ägyptern peinlich genau eingehalten wurde, war schon der lebendige Beweis dafür, dass die Araber Leute sind, mit denen ein Friede möglich ist, dass sie keineswegs das darstellen, was der Mossad und andere Elemente der Rechten uns immer vormachen. …. Der Mossad hatte sich in eine Position manövriert, die nach einer Aktion an dr ägyptischen Front rief. Die Organisation merkte, dass sie eine neue Bedrohung in der Region schaffen musste, eine Bedrohung von solchen Ausmaßen, dass jedwede Aktion gerechtfertigt wäre, auf die der Mossad verfiele. Die rechten Elemente im Mossad …. Glaubten, dass Israel damals die stärkste Militärmacht im Nahen Osten war… . Der rechte Flügel war und ist immer noch im Glauben, dass diese Stärke aus der Notwendigkeit entsteht, der ständigen Kriegsgefahr, die damals sehr real war, zu begegnen. Würden irgendwelche Friedensangebote gemacht werden, dann setzte ihrer Meinung nach ein Verfallsprozeß der militärischen Mauern dieser ideologischen Festung ein. Das würde die Macht der Militärs reduzieren und möglicherweise den Untergang des Staates Israel mit sich bringen…..

Die militanten Elemente des moslemischen Fundamentalismus zu unterstützen passte gut zum Generalplan des Mossad für die Region. Eine von Fundamentalisten beherrschte arabische Welt ließe sich nicht auf Verhandlungen mit dem Westen ein, wodurch Israel wieder zum einzig demokratischen und rationalen Land der Region würde. Und wenn sie die Hamas dazu bringen könnten, die palästinensischen Massen der PLO abspenstig zu machen, dann wäre alles in bester Ordnung.“ (Ostrovsky: Geheimakte Mossad. TB München 1996, S. 251 f.).

 

Dementsprechend unterstützte der Mossad also nicht nur die radikale Hamas in Palästina und die Moslembruderschaft in Ägypten, sondern auch Gaddafi, Saddam Hussein und sogar die iranischen Mullahs – je nachdem wo das Räderwerk der Aufrechterhaltung einer latenten Kriegsgefahr im Nahen Osten justiert werden musste. Zugleich sorgte der Mossad durch allerlei Tricks dafür, dass insbesondere Gaddafi und Saddam Hussein mit islamistischem Terror in Verbindung gebracht werden konnten, um so die westlichen Staaten, insbesondere die US-geführten, auf ihre Seite zu ziehen. Auch die Anstachelung von Aufständen islamischer jugendlicher in Frankreich und Großbritannien geht als Maßnahme zur Bloßstellung der Gefährlichkeit des Islam oft auf das Konto des israelischen Geheimdienstes.

Und genau dieselben Hintermänner – diesmal aber mit Unterstützung von CIA-Kreisen, sorgen auch diesmal für den „Umschwung“, der tatsächlich für eine rasante Eskalation der Lage im Nahen Osten sorgen wird. Gerhard Wisnewski berichtet in der aktuellen Ausgabe seines Jahresrückblicks („2012 – das andere Jahrbuch. München 2012, S. 24 ff. / 311 f.) wie der CIA weltweit revolutionäre Strömungen unterstützt und finanziert. Als „Testbasis“ dieses Exportrevolutionismus sieht er die serbische „Widerstandsgruppe“ „Otpor“, deren Symbol – eine geballte Faust – mittlerweile überall auf der Welt als Symbol der vermeintlichen demokratischen Revolutionen dient. Aus ihren Reihen stammen auch die – US-geeichten – „Revolutionsberater“, die weltweit im Einsatz sind.

Parallel zur Finanz- und ihr nachfolgenden Wirtschaftskrise in Europa und den USA wird derzeit also die Lunte am Pulverfaß Naher Osten entzündet. Wisnewskis Fazit: Unsere Geostrategen, die hinter den Kulissen die Strippen ziehen, wollen die Krise. Denn die Finanzkrise ist schlicht die Gelegenheit für eine Neue Weltordnung. Denn während Bilderberg-Organisator David Rockefeller bereits 1994 meinte, dass „alles was wir brauchen, damit die Nationen die neue Weltordnung akzeptieren, eine richtig große Krise sei, ergänzte sein Bilderberg-Kumpan Henry Kissinger 2009: „Die Alternative zu einer neuen internationalen Ordnung ist Chaos.“

Wenn es sein muß, auch ein atomares ?

 

[Hintergrund Wirtschaftskrise]

 

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