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Hintergrund Wirtschaftskrise

Medien und Politiker beobachten die Entwicklung an den Börsen mit Sorge und „Livetickern“ – von der größten Wirtschaftskrise seit 2008 ist die Rede.

„Liveticker“ – also minütlich aktualisierte Meldungen über das Geschehen an den Börsen – es muß sich wahrlich einiges zusammenbrauen, wenn Medien mit derartiger Besorgnis die aktuellen Geschehnisse der „größten Wirtschaftskrise“ seit der Lehman-Pleitewelle 2008 beobachten.

Die drohende Entwicklung

Doch was ist die Folgerung daraus? Kann der Bürger nun Hoffnung schöpfen, angesichts eines drohenden Zusammenbruchs der Euro-Diktatur und der US-Hegemonie? Steht uns allen die große Freiheit bevor, lösen bisherige Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien und womöglich Russland die USA als führende Weltmacht ab? Sicherlich nicht.

Alles was seit einigen Jahren geschieht, war durch die Mächtigen im Hintergrund absehbar. Periodisch kommt es im Kapitalistischen System zu Zeiten des Aufschwungs, des Anstiegs des Wertes von Firmen, dem tatsächlich kein materieller Wert gegenübersteht, also der Ausbildung einer Konjunkturblase. Diese Blase zerplatzt irgendwann. Diese Entwicklung erfolgte seit 2007 und hält nach wie vor an. Dabei haben jedoch die Strippenzieher keineswegs an Vermögen verloren, sondern auf Kosten des Großteils der einfachen Aktionäre gewonnen (u.a. George Soros). Lehmann Brothers und andere auf der Strecke gebliebene Konzerne waren lediglich die Bauernopfer, um die eignen Gewinne verbergen zu können.

Die Frage ist allerdings, wie die Zukunft aussieht. Alles deutet darauf hin, daß die Märkte in naher Zukunft kollabieren werden. Die Reaktion darauf wird aber nicht die Freiheit des Menschen und die Einstellung des wirtschafts- und menschenfeindlichen Börsenhandels sein, sondern stattdessen eine politisch-wirtschaftliche Union, die eine gemeinsame Innen- Außen- und Wirtschaftspolitik betreibt. In der es nach wie eine kleine Anzahl von Strippenziehern,  eine nutznießende Oligarchie und eine größer werdende Zahl von Arbeitssklaven gibt.

Dies wiederum ist aber nur die Vorstufe zur geplanten Weltunion, die dann nach dem nächsten Zusammenbruch ansteht und als „One-World“ das Endziel der Bemühungen der Schattenmänner darstellt.

Der Börsenhandel

Der Grundstein der Börsenwirtschaft besteht im Handel mit dem Glauben der Menschen. Schon immer vermochten bestimmte Schichten, aus dem Glauben des einfachen Mannes Kapital zu schlagen. Mit Einführung des Börsenhandels war es jedoch erstmals möglich, den Glauben anderer Menschen in real klingende Börse umzuwandeln. Man stelle sich vor Handwerker X stellt ein Produkt her, dass er auf dem Marktplatz an den Höchstbietenden verkaufen möchte. Er erhält ein Angebot, kurz darauf ein höheres, dem wiederum ein noch höheres folgt. Der Clou an der Börsengeschichte ist jedoch, daß Handwerker X sein Produkt nicht abzugeben braucht, um das Gebot bar ausgezahlt zu bekommen, sondern er kann sich das abgegebene Gebot bar auszahlen lassen. Daß dies in der Realität nicht funktionieren würde liegt auf der Hand – dass dieses System jedoch an der Börse funktioniert ist entlarvend. Daß dieses Börsensystem nun aber die Geschicke der Wirtschaftweltweit lenkt, den Wahnsinn also Methode werden lassen kann, ist nicht mehr nachvollziehbar. Der Grundsatz, daß dem ausgegebenen Geld ein materieller Gegenwert gegenüberstehen muß, wird ausgehebelt. Der Wert von Aktien als Anteilscheine an Firmen bemißt sich nicht mehr an dem Wert der hergestellten Waren der Firma – wobei die höchstbewerteten Firmen sogar diejenigen sind, die ausschließlich Dienstleistungen oder Werbung betreiben ohne selbst Werte zu schaffen – z.B. Google, Amazon u.a.), sondern am Glauben des Aktienkäufers in seine zukünftige Entwicklung, daß heißt an einer Prognose, wie viel die Firma wert sein wird. Der Wert jedoch sinkt, sobald viele Aktieninhaber – oder ein Großaktionär - meinen, der Wert der Firma sinke, auch wenn die Firma tatsächlich vielleicht mehr Waren produziert als zuvor. Für gewöhnlich korreliert der Wert mit dem tatsächlichen Erfolg, es kommt aber im Gegenfall, der Prognose eines steigenden Wertes einer Firma, immer wieder zum Fall der Nichtkorrelation mit der tatsächlichen Lage der Firma, sie wird überbewertet, in der Regel bewußt, um Geld aus dem Nichts zu erschaffen. Denn durch den großangelegten Kauf von Aktien, verbunden mit einer theoretischen Erfolgsprognose einer Firma, steigt der Wert deren Aktien nach dem Prinzip der Nachfrage und Angebot. Wenn die Nachfrage groß ist, das Angebot dasselbe bleibt, steigt ihr Wert. Im Fall der Firma also steigt der Wert der Firma in Form der höher bewerteten Aktien obwohl die Firma selbst weder mehr Geld mit Produkten oder Dienstleistzungen erwirtschaftet noch sonst wie an tatsächlichem Wert gewinnen würde. Und diese theoretische Gewinnprognose kann sich der Aktieninhaber durch Verkauf seiner Aktien in bares Geld umwandeln, dem kein tatsächlicher Wert gegenübersteht. Mit anderen Worten wird also beim Börsenhandel nie „Geld vernichtet“ wie es immer wieder heißt, sondern lediglich umverteilt. Die Differenz zwischen dem vorherigen Wert eines Unternehmens, und dem Wert nach dem Börsencrash (als „vernichtetes Kapital“ bezeichnet) entspricht nämlich dem Wert, den Spekulanten kassieren, wenn sie ihre Aktienanteile im Moment des Kurssturzes abtreten. Dabei hängt der eingestrichene Gewinn davon ab, bei welchem Kurs man eingestiegen ist und in welchem Moment man verkauft. (angenommen ein Anleger kauft eine Aktie der Firma x zum Preis von 10,- Eur, die dann im Laufe der Zeit auf einen Wert von 20,- Eur steigt. Beim Eintritt des sogenannten Crashs verkauft er die Aktien, sagen wir zu 18,- Eur. Demgegenüber steht der Aktionär, der erst beim Aktienwert von 15,- Eur eingestiegen ist und erst nach dem Fall auf 7,- Eur verkaufen kann. Aktionär 1 streicht also den Wert als Gewinn ein, den Aktionär 2 verloren hat. Der Wert der Aktie ist bei dieser Gewinn- und Verlustbilanz zweitrangig, denn real steht dem Anstieg kein Wert in Form produzierter Waren o.ä. gegenüber, sondern gründet sich allein auf Gewinnerwartungen.)   

Die große Masse der Anleger, zunehmend auch Kleinanleger, die mit sogenannten „Volksaktien“ geködert werden, sowie Bankkunden, die lediglich ihr Geld sicher anlegen wollen und deren Vermögen gegen ihr Wissen durch Bankberater angelegt wird, verlieren Geld, die wenigen Insider gewinnen Geld – egal ob die Börsenwerte insgesamt steigen oder sinken.

Die Geschichte des Börsenhandels

Weit verbreitet ist der Irrglaube, der Börsenhandel sein ein Phänomen des 20. Jahrhunderts. Sicherlich sind die immer neu entworfenen Tricks, ob Handel mit Leerkäufen, Derivate und sonstige Finanzgaunereien eine Entwicklung der jüngeren Zeit, in der es darum geht, mit welchen neuen Erfindungen noch mehr Geld erschwindelt werden kann; indes reichen aber die Anfänge der Börsen in den Beginn des 15. Jahrhunderts zurück: 1407 soll in Brügge die erste Börse, 50 Jahr später in Antwerpen (Flandern / Belgien) die nächste gegründet worden sein. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts folgten Augsburg, Nürnberg, Köln, Frankfurt und Hamburg. In der Anfangszeit wurden zum einen Waren gehandelt, anderseits auch Geldwechsel, also Schuldscheine, die weiter veräußert wurden. Im 18. Jahrhundert kam es dann zum  einschneidenden Wechsel:  Statt mit Waren und Schuldscheinen wurde nun erstmals mit Aktien, also Anteilscheinen an Unternehmen gehandelt. Ausgangspunkt waren England und Holland, bzw. deren konkurrierende Schifffahrtsgesellschaften „East India Company“ und „Vereinigte Holländische Ost-Indische Kompanie“. Beide Unternehmen gründeten für ihre Tätigkeiten in Indien jeweils so genannte Wagnisgesellschaften, an denen man sich in Form von käuflichen Anteilsscheinen beteiligen konnte. Die Bezeichnung Wagnisgesellschaft, die im Laufe der Zeit dem Begriff Aktiengesellschaft wich, deutet auf den mit Risiken behafteten, spekulativen Charakter des Vorhabens hin.

In Deutschland waren die ersten Unternehmensanteile auf den Bergbau bezogen, es wurde mit genannten Kuxen gehandelt: Anteile an Bergwerken, mit denen vor allem in Thüringen und Sachsen der Betrieb des Abbaus von Bodenschätzen finanziert wurde.

Eine bedeutende Episode der Geschichte des Börsenhandels ist eng verbunden mit dem Namen Rothschild, deren Dynastie schon bald zu einer der mächtigsten Bankierfamilien Europas aufsteigen sollte. Sie zeigt, wie ein Mann ohne eigenes Vermögen und – was noch entscheidender ist – ohne zu arbeiten – ein riesiges Vermögen mit Aktiengeschäften erwerben kann. Um 1760 begann Mayer Amschel Geschäfte mit dem Hof zu Hanau, begünstigt durch die Bekanntschaft mit General von Estorff. Für Wilhelm von Hanau verwaltete Rothschild vor allem die Gewinne für die Vermietung von hessischen Soldaten an die britische Krone, wobei er für jeden Toten eine größere Summe veranschlagte. Als Wilhelm gezwungen war, vor Napoleon nach Dänemark zu fliehen, ließ er 600,000 Pfund (damals ein Wert von $3,000,000) bei Rothschild zur Verwahrung. Mit diesem Kapital konnte Rothschild nun größere Summen an die Engländer verleihen und größere Gewinne erzielen, die zur Eröffnung von weiteren Filialen durch Rothschilds Söhne dienten: Amschel siedelte nach Berlin über, seine Söhne gingen nach Wien (Salomon), Paris (Jakob (James)), Neapel (Kalmann (Karl)) und London (Nathan). Letztere wurde durch den englischen Sieg im Napoleonischen Krieg zur bedeutendsten: Nach Napoleons Niederlage bei Waterloo 1815 erzielte Nathan Millionengewinne an der Londoner Börse: So war er Stunden vor der Regierung vom Schlachtausgang unterrichtet und konnte dadurch entsprechend spekulieren. Nachdem das Gerücht ausgestreut worden war, die Engländer hätten die Schlacht verloren, fielen die Aktien ins Bodenlose und Nathan konnte sie für Pennies aufkaufen. Wenig später kam dann die Nachricht vom Sieg, und der Wert der Aktien und Rothschilds Vermögen stiegen ins Zwanzigfache.

Mitte des 19. Jahrhunderts expandierten die Rothschilds in die USA. Sie etablierten zwei Banken: JP Morgan und Kuhn & Loeb. Der erste Versuch, eine Zentralbank einzurichten, scheiterte jedoch am Widerstand von Präsident Jackson, und die "Bank of the United States" wurde wieder geschlossen. Derweilen kaufte die Rothschild-Clique durch ihre Filialen halb Amerika: Die Stahlindustrie gehörte ihnen zu 70% (Carnegie), das Eisenbahnnetz zu 30% (Harriman), Telefongesellschaften (ATT, ITT), General Electric, General Motors, Du Pont, Presse, Filmstudios etc.

Jacob Schiff, ein alter Nachbar der Rothschilds aus Frankfurt, der gute Verbindungen zu Europa hatte, unter anderem zu Warburg, wurde der Vorsitzende von Kuhn & Loeb. Das durch die Schiff-Warburg Verbindung eingeschleuste Kapital Rothschilds ermöglichte es John D. Rockefeller, sein Standard Oil Imperium aufzubauen.

Im Amerikanischen Bürgerkrieg finanzierten die Rothschild-Bankiers beide Seiten, mit Zinsätzen von 24% - 36%! Präsident Abraham Lincoln, der dem Einhalt gebieten wollte, indem er staatliche zinsfreie Kredite geben wollte, wurde erschossen.

Genau wie später auch US-Präsident Kennedy,  der ein Gesetz eingebracht hatte, das FED-Privatfinanzsystem zu verstaatlichen (J. F. Kennedys Versuch am 4. Juni 1963 die FED zu entmachten). Wer immer an diese Privatgeldmöglichkeiten der US-Großfinanz rührte, verlor dabei Vermögen oder Leben.

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