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15-11-12 18:53 Alter: 9 Jahr/e

Strafanzeige gegen Xavier Naidoo wegen Antipädophilen-Lied

Kategorie: Politik / Wirtschaft, Deutschland, Kultur / Sport

Linksjugend Solid erkennt Schwulendiskriminierung

„Wem der Schuh passt, der zieht ihn sich an“, lautet eine alte Volksweisheit. Daß vielen Mitgliedern der Linksjugend der Schuh passen könnte, den Sänger Xavier Naidoo und Rapper Kool Savas mit ihrem bereits 1998 veröffentlichtem Lied „Wo sind sie jetzt?“ bereit gestellt haben, drängt sich angesichts der Strafanzeige aus diesen Reihen auf. Solid zufolge handele es sich bei dem Lied um eine volksverhetzende Diffamierung von Homosexuellen und einen strafrechtlich relevanten Aufruf zur Selbstjustiz, obgleich Naidoo explizit gegen den Mißbrauch von Kindern und Ritualmorde an Säuglingen textete. Daß sich Homosexuelle dennoch auf die Füße getreten fühlen könnten, liegt daran, dass viele pädophile Täter zugleich homosexuell sind. So heißt es in dem Lied entsprechend: 

"Warum liebst du keine Möse, weil jeder Mensch doch aus einer ist? Wo sind unsere Helfer, unsere starken Männer, wo sind unsere Führer, wo sind sie jetzt?

… Ich schneid’ euch jetzt mal die Arme und die Beine ab, und dann ficke ich euch in den Arsch, so wie ihr es mit den Kleinen macht. Ich bin nur traurig und nicht wütend. Trotzdem würde ich euch töten. Ihr tötet Kinder und Föten und ich zerquetsch euch die Klöten."

Naidoo wehrte sich in einer Stellungnahme gegen den Vorwurf: "Ich stehe, seit ich denken kann, mit der katholischen Kirche auf Kriegsfuß, weil sie Schwule, Lesben und Transsexuelle nicht respektiert und akzeptiert", schreibt er. "Diese Haltung ist völlig inakzeptabel, und wer gegen diese Menschen Verachtung und Hass aufbringt, der hat Jesus nicht verstanden."

Mehr als heuchlerisch erscheint indes das Vorgehen der Linksjugend angesichts der Tatsache, daß Aufrufe zur Gewalt gegen vermeintlich Rechtsradikale durch Naidoo und Kollegen von den „Söhnen Mannheims“ keineswegs auf Kritik, sondern im Gegenteil auf Unterstützung eben jener Organisation stießen.  

Erst vor einigen Jahren war Xavier Naidoo mit seinem Lied „Goldwaagen“ in die Kritik geraten, Verschwörungstheorien Vorschub zu leisten. Darin prangerte er die WTC-Anschläge vom 11.September 2001 in den USA als Inside-Job an und beschuldigte Bundeskanzlerin Merkel und andere Politiker der Verschwörung in Zirkeln wie der Atlantik-Brücke oder den Bilderberger-Treffen. Pünktlich zur ansteigenden Medienpräsenz Naidoos – zur Zeit wirkt er in der Jury der Musikcasting-Show „The Voice of Germany“ - und damit verbundener Auszeichnungen, u.a. dem Echo-Preis 2010, wurde das Lied von allen Musikplattformen gelöscht.


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