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10-04-24 11:11 Alter: 97 Tage

„...Sie zu versammeln zu dem Krieg des großen Tages Gottes.“

Kategorie: Politik / Wirtschaft, Europa & Welt, Verschwörung

Warum Prophezeiungen zum bevorstehenden Armageddon auch Atheisten interessieren könnten

Armageddon

Die Offenbarung des Johannes, der die einleitende Zeile entnommen ist, dürfte die wohl bekannteste Quelle für ein irgendwann eintretendes Endzeitszenario sein, in dem ein großer Krieg den Planeten erschüttert und schließlich, nach Leid und Tod vieler Millionen, ein Gottesreich auf Erden errichtet wird. Besonders verbreitet ist der Glaube an die Realität derleit Prophezeiungen unter den Anhängern der abrahamitischen Religionen. Insbesondere orthodoxe Juden glauben daran, daß irgendwann in nicht allzuferner Zukunft der Messias erscheint – denn Jesus war für sie kein Messias, sondern lediglich Prophet. Doch auch fundamentale Christen glauben an ein Kommen des Messias, allerdings handelt es sich hier um ein Wiederkommen des Jesus, der Satan und seine Heerscharen besiegt und ein 100 Jahre währendes Friedensreich begründen wird.

Wenig bekannt ist, daß auch die Moslems derlei Erwartungen hegen, und überraschenderweise ist es Jesus, der die Moslems aus 1000-jähriger Nacht befreit, allerdings ein zum Islam konvertierter Jesus. Allen Religionen gemein aber ist der Glaube, daß der Erscheinung des Messias eine Zeit der gewaltigen Unruhen, ja eines großen Krieges vorausgeht. An einen solchen Endzeit-Krieg glauben übrigens auch die Hindus und Buddhisten, bei denen damit eine Zeitepoche endet, bevor die neue beginnt.

Bevor der Messias erscheint, müssen aber verschiedene Grundlagen geschaffen sein, die sich je nach religiöser Ausrichtung unterscheiden. Für die jüdische Auslegung ist das aktuelle Jahr von besonderer Bedeutung. Alles deutet daraufhin, daß sich zwischen dem 23. April und 12. Juni 2024 eine Handlung ereignen wird, auf die das Judentum seit fast zwei Jahrtausenden gewartet und hingearbeitet hat: Die Schlachtung und Verbrennung von roten Kühen, mit deren Asche sich die Priester reinigen müssen, die im dritten Tempel in Jerusalem wirken sollen. Sobald dieser dritte  Tempel in Jerusalem errichtet ist, wird der jüdischen Lehre zufolge der Messias erscheinen.


Rote Kühe in Jerusalem?

Tatsächlich erklärt das vierte Buch Mose (Numeri), dass die Asche eines roten weiblichen Kalbes („Färse“) dazu dient, die Priester für ihren Dienst im Tempel zu reinigen (4. Mose, Kapitel 19, Verse 1-5).  Fünf nach langer Suche in den USA entdeckte rote Kühe kamen im September 2022 im Alter von zwei Jahren „unter Schofar-Klängen“ in Israel an und wurden an einem sicheren Ort verwahrt.
Dieses Jahr sollen sie geschlachtet werden, und zwar zwischen Passah und Schawuot, also zwischen dem 23. April und 12. Juni 2024; und auch nicht irgendwo in Israel, sondern die Zeremonie muß auf dem Ölberg durchgeführt werden, in direkter Sicht auf den Tempel. Ein diese Voraussetzungen erfüllendes Grundstück direkt östlich des Tempelbergs wurde vor zwölf Jahren von dem Rabbiner Rabbi Yitshak Mamo gekauft, der Ende 2022  bekannt gab daß „in anderthalb Jahren hier in diesem Gebiet die Zeremonie der roten Färse“ durchgeführt werden wird. „Das“, so Mamo damals, „wird der erste Schritt zum neuen Tempel sein.“

Für diese Zeremonie braucht es indes auch Priester, die nicht durch die Berührung von etwas Totem verunreinigt worden sind. Doch auch dafür wurde gesorgt: „Das Tempelinstitut verfügt über neun reine Priester“, wie der Rabbiner erklärte, die „nicht im Krankenhaus geboren wurden, sondern daheim. Und die Eltern hatten darauf geachtet, dass sie nicht auf einen Friedhof oder einen anderen problematischen Ort gegangen waren.“ Sie seien rein und warten. „Wir haben den Priester, wir haben die rote Kuh, wir haben das Land. Wir müssen nur noch eineinhalb Jahre warten“, so Mamo Ende 2022. Eine weitere allerdings umstrittene Voraussetzung hat Mamo allerdings nicht erwähnt, nämlich den Glauben vieler orthodoxer Juden, daß der Messias erst kommen wird, wenn alle Juden den Schabbat heiligen.  Da trifft es sich doch gut, daß unter den Opfern des jüngsten Hamas-Terrors viele waren, denen nachgesagt wurde, dies nicht zu tun: Liberale Juden.
Der als geistiger Führer einer wachsenden Anzahl orthodoxer Juden und kabbalistisch wirkende Rabbiner Efghin meinte bereits 2020, dass „das, was hier im letzten Jahr passiert ist, definitiv ein Zeichen für das Kommen des Messias ist. Es wäre [zu dieser Zeit] ratsam, die Tora zu studieren und zu beten.”

 
Was passiert, wenn der dritte Tempel gebaut wird?

Die Mehrheit der gläubigen Juden geht davon aus, dass der Messias erscheint, sobald der Tempel gebaut wurde. Dieser auch als „Friedensfürst“ bezeichnete Messias aus dem Hause Davids wird, so die Überlieferung, „als letzter König ein dauerhaftes Königtum der Gerechtigkeit errichten: die Herrschaft Gottes auf Erden, die alle Drangsal beenden und den Schmerz jedes Geschöpfes stillen.  Der Erlöser wird den irdischen Königen ein Ende bereiten. Er wird das auserwählte Volk Gottes -
die Juden - zum Sieg über ihre Feinde führen. Er wird sich mit den Gerechten verbinden und die Bösen vernichten. Die Juden werden im messianischen Friedenszeitalter aus allen Teilen der Erde nach Zion - Jerusalem - zurückkehren. Vom erneuerten Jerusalem wird Gottes Weltherrschaft ausgehen. „Alle Völker, Nationen und Sprachen müssen ihm dienen“.

Allerdings. Und das ist wohl der größte Haken an der zumindest für das Judentum schönen Geschichte, geschieht dies nicht in Eintracht und Frieden, sondern in Folge eines gewaltigen Krieges. Das zumindest glauben die christlichen Fundamentalisten, die sich vor allem auf das Johannes-Evangelium berufen. Dieser Krieg scheint aber sowieso vorprogrammiert, wenn der Tempel tatsächlich gebaut werden sollte, Denn wenn er tatsächlich errichtet wird, dann nur auf seinem alten Platz am Tempelberg, auf dem heute die islamische al-Aqsa-Moschee thront, die als drittwichtigstes Heiligtum der Moslems gilt. Kampflos dürften die Araber daher wohl nicht dem Abriß der Moschee und dem Bau des neuen jüdischen Tempels zuschauen.

Laut christlicher Auslegung wird sich nach dem Bau des Dritten Tempels der Antichrist dieses Bauwerkes bemächtigen und von dort die Welt regieren. Der Antichrist („Die Bestie - 666“) wird an die Macht kommen und einen Friedensvertrag über 7 Jahre mit Israel unterzeichnen (Daniel 9,27). Diese siebenjährige Periode wird Trübsal genannt. Während dieser Zeit werden schreckliche Kriege, Hungersnöte, Plagen und Naturkatastrophen stattfinden. Gott wird seinen Zorn gegen Sünde, Böses und Gottlosigkeit ausschütten. Das Trübsal wird die vier Reiter der Apokalypse beinhalten und die Ereignisse der sieben Siegel, Posaunen und Schalen.
Ungefähr nach der Hälfte der sieben Jahre wird der Antichrist den Friedensvertrag mit Israel brechen und einen Krieg gegen sie führen. Der Antichrist wird den Greuel der Verwüstung anrichten und ein Gleichnis seiner selbst im Tempel aufstellen, dass angebetet werden muss (Daniel 9,27; 2. Thessalonicher 2,3-10). Die zweite Hälfte des Trübsal, es wird auch das große Trübsal genannt und die Zeit der Bedrängnis für Jakob.

Am Ende der sieben Jahre wird der Antichrist eine letzte Attacke gegen Jerusalem starten welche die Schlacht von Armageddon ist. Johannes beschreib sie ausführlich: „Und der sechste Engel posaunte: Und ich hörte eine Stimme von den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott steht, die sprach zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte: ‚Lasst die vier Engel los, die gebunden sind an dem großen Strom Euphrat‘“ (Offenbarung 9:13-14). John fährt fort: „Und die vier Engel, die für die Stunde und den Tag und den Monat und das Jahr vorbereitet worden waren, wurden losgelassen, um ein Drittel der Menschheit zu töten. Und die Zahl des Heeres der Reiter war zweihundert Millionen; ich hörte ihre Zahl. Und so sah ich die Pferde im Gesicht: Die auf ihnen saßen, hatten feuerrote, hyazinthblaue und schwefelgelbe Panzer, und die Häupter der Pferde waren wie Löwenköpfe, und aus ihren Mäulern kam Feuer, Rauch und Schwefel. Durch diese drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschheit getötet, durch das Feuer und den Rauch und den Schwefel, die aus ihrem Munde kamen“.

Aber, Glück im Unglück: Jesus Christus wird zurückkehren, den Antichrist und seine Armeen zerstören und in den Feuersee werfen (Offenbarung 19,11-21). Christus wird Satan im Abgrund 1000 Jahre einsperren und das irdische Königreich für diese 1000 Jahre beherrschen (Offenbarung 20,1-6).

Wer nun meint, daß diese ganzen Prophezeiungen Humbug seien und nur Strenggläubige betreffen, sollte sich nicht zu sicher fühlen. Denn der Glaube versetzt nicht nur Berge, sondern beeinflußt auch Handlungen. Es wäre nicht das erste mal, daß Fanatiker versuchen würden, Prophezeiungen durch eigene Taten auf die Sprünge zu helfen. Und das ist dann besonders heikel, wenn  derlei Prophetiegläubige nicht nur höchste Staatsämter besetzen, sondern das auch noch in einem Staat, der über Atombomben verfügt: Nämlich Israel.

 

Weitere Prophezeiungen

Zu allem zu erwartenden Unglück existieren noch zwei weitere Prophezeiungen, die sich auf die heutige Zeit beziehen:
Bereits vor dem Jahr 1900  soll ein in einem unterirdischen Königreich von Agarthi thronender „König der Welt“ eine Prophezeiung getätigt haben, die der polnische Abenteurer und Tibet-Reisende Ferdynand Ossendowski in einer Veröffentlichung 1923 („Tiere, Menschen, Götter“) überlieferte. Nun sollte man meinen, daß die Glaubwürdigkeit einer Prophezeiung durch die Hintergründe eines angeblich unterirdischen Reiches und eines „Königs der Welt“ starke Einbußen erleidet, allerdings ist ihre Genauigkeit frappant. So sei ein gewaltiger, noch nie dagewesener Krieg für die Zeit bis zum Ende des folgenden halben Jahrhunderts prophezeit worden (also bis 1950), auf die die Errichtung von drei Weltreichen folge, die 71 Jahre Bestand hätten (von 1950 gerechnet bis 2021), bevor ein erneuter 18-jähriger Krieg neues Elend bringe, bevor die Menschen von Agarthi aus ihrm Höhlenreich auf die Erde zurückkehren und eine Epoche des Friedens einläuten. Dieser Prophezeiung zufolge, erleben wir gerade den Zerfall der drei Reiche Rußland, USA und China und den 18-ährigen Krieg.      

Auch die Vorhersagen von Alois Irlmaier (1894 – 1959) verheißen nichts Gutes. Dieser soll dem Autor Stephan Berndt zufolge 1955 die Zukunft Deutschlands wie folgt prophezeit haben: Dem damaligen „Wohlstand wie noch nie“ und dem „wirtschaftlichen Aufschwung“, den Irlmaier selbst noch erlebte, folgen „Religionsabfall“ und  „Sittenverderbnis“. Dann komme „eine große Zahl Fremder ins Land“, bevor das Land eine „massive Inflation“ erlebe, die dazu führe, daß das Geld nichts mehr wert sei. Daraufhin komme es zu einer Revolution und anschließend marschieren erneut die Russen ein.
Tatsächlich lag Irlmaier mit seiner Vorhersage bislang richtig. Demnach befänden wir uns gerade in der Phase der Inflation, der eine Revolution folge. Diese kann nur aus nationaler oder „rechter“ Richtung erfolgen. Eine nationale Machtergreifung aber könnte Rußland unter Präsident Putin, der als Hauptursache des Krieges in der Ukraine die Entnazifzierung des Nachbarlandes bezeichnet, einen Anlaß geben, unter Verweis auf die Feindstaatenklausel aus Art. 53 der UN-Charta Deutschland zu überfallen.

Angesichts dieser ganzen Reihe beunruhigender Vorhersagen für die heutige Zeit kann man sich eigentlich nur dem Rat anschließen: „Seid wachsam und erkennt die Zeichen“!     


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