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23-03-12 07:33 Alter: 9 Jahr/e

Wernher von Braun vor 100 Jahren geboren

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Erinnerung an den „Vater der modernen Raumfahrttechnologie“


Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun (* 23. März 1912 in Wirsitz / Posen - † 16. Juni 1977 in Alexandria / USA), gilt als Vater der modernen Raumfahrttechnologie. 

Seit 1929 arbeitete von Braun gemeinsam mit Hermann Oberth und Mitgliedern des Vereins für Raumschiffahrt in Berlin an Raketen mit Flüssigkeitstriebwerken. Ab 1930 studierte er an der TH in Berlin und erwarb 1932 das Diplom als Ingenieur für Mechanik. Anschließend trat er in das Raketenprogramm des Heereswaffenamtes in Kummersdorf ein. 1934 promovierte der junge Wissenschaftler in Berlin über Flüssigkeitsraketen. In den Jahren 1935–1937 entwickelte von Braun in enger Zusammenarbeit mit dem Team Ernst Heinkels ein Raketentriebwerk, das zuerst in Kummersdorf und später in Neuhardenberg an einer Heinkel 112 erprobt wurde. 

Von 1937 bis 1945 war Wernher von Braun der technische Direktor der Heeresversuchsanstalt Peenemünde auf der Insel Usedom. Hier leitete er unter anderem die Entwicklung des Aggregats 4, kurz A4 genannt, einer Großrakete mit Flüssigtreibstoff. Ab 1943 wurde die Rakete in Serie gebaut und nach ihren ersten Einsätzen auf London V2 (Vergeltungswaffe 2) genannt. Das Aggregat 4 war eine der ersten einsatzfähigen Boden-boden-Raketen mit Flüssigkeitstriebwerk überhaupt. Neu war an dieser Rakete auch, schubstarke Flüssigkeitstriebwerke mit einem Kreiselsystem zu koppeln. So gelang es erstmals, die Flugbahn zu stabilisieren und Abweichungen automatisch auszuregeln.

Am 1. Dezember 1938 trat von Braun der NSDAP bei und wurde am 1. Mai 1940 Mitglied der SS, in der er bis zum Sturmbannführer (28. Juni 1943) aufstieg. Am 29. Oktober 1944 wurden von Braun und Walter Dornberger nach dem Einsatz der V2 an der Westfront mit dem Ritterkreuz mit Schwertern ausgezeichnet. Eine Weiterentwicklung der A4 zur Langestreckenrakete A9 („Amerika-Rakete“) konnte trotz fortgeschrittener Forschung nicht mehr vor dem Kriegsende verwirklicht werden.

Nach dem Krieg wurde von Braun technischer Berater des US-amerikanischen Raketenprogramms und arbeitete ab 1950 in Huntsville als Leiter der Redstone-Entwicklung, einer atomaren Kurzstreckenrakete der US-Armee.

1960 wurde von Braun zum Direktor des Marshall space flight Center in Alabama ernannt, wo er maßgeblich an den erfolgreichen Mercury-, Gemini und Apollo-Programmen beteiligt war. Er leitete die Entwicklung der ersten Stufe der Saturn-V-Trägerrakete, die am 27. Oktober 1961 das erste Mal gezündet wurde.

Sein größter Erfolg und Erfüllung langjähriger Träume aber war die bemannte – heute teilweise umstrittene - Mondlandung im Jahr 1969. Von 1970 bis 1972 war Wernher von Braun stellvertretender Direktor der NASA und setzte sich für eine Fortführung der Projekte ein, darunter auch für eine bemannte Mars-Mission. Enttäuscht von den starken Budgetkürzungen durch den US-Kongress verließ er 1972 die NASA und wurde Vizepräsident von Fairchild, einem Luft- und Raumfahrtkonzern.

Am 31. Dezember 1976 trat Wernher von Braun in den Ruhestand; am 16. Juni 1977 starb er an Nierenkrebs in Alexandria, wo er auf dem dortigen Ivy Hillside Cemetery (Section: T Plot: 29) beigesetzt wurde. Auf dem Grabstein stehen der Name, das Geburts- und das Todesjahr, sowie aus der Bibel der Psalm 19,1: „Die Himmel erzählen von der Herrlichkeit Gottes; und die Ausdehnung verkündet seiner Hände Werk“.

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