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23-02-12 16:14 Alter: 8 Jahr/e

Gedenktag für die Opfer der „NSU-Mordserie“

Kategorie: Politik / Wirtschaft, Deutschland

Trauerakt im doppelten Sinne bei der zentralen Gedenkveranstaltung im Konzerthaus in Berlin

„Der Gedenkakt für die Opfer der Terrormorde war ein beschämend feierlicher Akt der Trauer und der Vergebung. Beschämend deshalb, weil den größten Eindruck nicht die bemerkenswerten Worte Angela Merkels hinterließen, sondern die Ansprachen der Opferangehörigen“, so ein Satz aus einem Welt-online Artikel unter der Überschrift: „Diesen Bekennermut fürchten die Mörder am meisten.“

Aus dieser Überschrift ließe sich ableiten, der Verfasser wüsste mehr als der gemeine Betrachter – denn bislang gelten als Mörder zwei Männer, die tot sind und sich daher kaum noch fürchten können. Tatsächlich versucht der Autor aber damit eine politische Einstellung in Sippenhaft zu nehmen, die vor Parallelgesellschaften und Überfremdung warnt. Denn diese Einstellung ist es letztlich, die mit der Inszenierung der rechten Terrormorde eingedämmt werden soll.

Der Begriff "Trauerakt" allerdings, war insofern gut gewählt, als dass er nicht nur die tatsächliche Trauer der Angehörigen der Mordopfer, sondern auch den Akt der eilfertigen Buße für vorgeblichen Rechtsterrorismus treffend kennzeichnete. Denn nach wie vor spricht alles dafür, dass die Toten Opfer eines Komplotts aus türkischen Ganoven (vermutlich im Drogenhandel tätige Mitglieder der Grauen Wölfe), dem Verfassungsschutz und auswärtigen Diensten wurden. Da nun aber die Ermittlungsergebnisse nicht nur durch diesen Trauerakt sondern auch die Berichterstattung der Medien, schon vorweggenommen wurden, ist nicht mehr mit einer Aufklärung der Mordserie zu rechnen – zumindest nicht durch Behörden der BRD. Was bleibt, ist lediglich, die zu erwartenden „getürkten“ Ergebnisse des für Herbst diesen Jahres anvisierten Gerichtsprozesses zu analysieren und sich anhand der zutage tretenden Indizien ein eigenes Bild der tatsächlichen Vorgänge zu machen.    

Parallel zur Gedenkveranstaltung hatten Arbeitgeber und Gewerkschaften für 12 Uhr zu einer Schweigeminute für die Opfer aufgerufen. An den Bundesbehörden in Berlin und Bonn wurde Trauerbeflaggung angeordnet. Busse und Straßenbahnen stoppten an Haltestellen, U- und S-Bahnen verharrten an Bahnsteigen. Auch der Rundfunk Berlin-Brandenburg unterbrach seine Programme für eine Minute.

Der Bund hat für die Familien der „Neonazi-Opfer“ bisher rund 437.000 Euro ausgezahlt. Von Ende November 2011 bis zum 21. Februar 2012 zahlte das Bundesamt für Justiz so genannte Härteleistungen in 61 Fällen. Sie wurden an Eltern, Ehepartner, Kinder und Geschwister der Opfer der Mordserie sowie an die Verletzten der Bombenanschläge 2001 und 2004 in Köln überwiesen. Beträge von denen Opfer „gewöhnlicher“ Verbrechen nur träumen können. Damit demonstrieren die BRD-Behörden aber einmal mehr, wer die primären Nutznießer ihrer Politik  sein sollen – das deutsche Volk jedenfalls nicht. 


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