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„Das Märchen vom bösen Mauerbau“

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Bau der Berliner Mauer

Neue Dokumente bezeugen, daß ursprünglich weder Moskau, noch Ost-Berlin die

Kategorie: Politik / Wirtschaft, Deutschland, Europa & Welt

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11-05-11 15:20 Alter: 9 Jahr/e

„Das Märchen vom bösen Mauerbau“

Kategorie: Politik / Wirtschaft, Deutschland, Europa & Welt

Neue Dokumente bezeugen, daß ursprünglich weder Moskau, noch Ost-Berlin die Idee zum Mauerbau hatten – die Idee dazu stammte aus Washington!!


Bau der Berliner Mauer


Berlin. Die meisten Deutschen – und mit ihnen die meisten Schüler in der BRD („denn in der Schule haben wir es ja so gelernt!“) glauben immer noch fest daran, daß der Mauerbau vom 13. August 1961 eine Idee Ost-Berlins war – oder zumindest aus Moskau kam, und die Genossen in der DDR zum stummen Ausführen zwang. Scheinheilig stand dann auch Amerikas Präsident Ronald Reagan am
12. Juni 1987 vor der Berliner Mauer und sagte auf Westberliner Territorium den historischen Satz: „Mister Gorbatschow, tear down this Wall!“ Dabei waren es doch gerade die USA, die 1961 die Idee zum Mauerbau geboren hatten!! - Wir sollten endlich mit ein paar Lebenslügen aufräumen…

Es ist hoch an der Zeit, mit all diesen politischen Märchen und all den Legendenbildungen einmal aufzuräumen! Viele politische Beobachter, Politiker, Historiker, Journalisten und Experten wissen schon lange, daß es (a) weder die „heldenhafte Leipziger Bevölkerung“ war, die mit ihren Montags-demos letztlich die Mauer zu Fall brachte (dies wird aber leider munter weitererzählt und geglaubt) – ein einziger Befehl aus Ost-Berlin zum Eingreifen mit Betriebskampfgruppen hätte ein Blutbad aus-lösen können und hätte sämtliche zaghaften Aufstandsbewegungen in der DDR im Keim erstickt, die „glorreiche Bürgerbewegung“ wäre nur noch ein toter Fleischhaufen gewesen, noch (b) die polnische Gewerkschaftsbewegung „Solidarnosc“, die angeblich von Danzig aus den Kommunismus zum Ein-sturz gebracht hatte. Ein einziger Befehl aus Moskau hätte diesem „Spuk“ ein sofortiges Ende setzen können. Der Befehl kam aber nicht. Und das ist der entscheidende Punkt. Alles war abgesprochen!!

Die Gemengelage des historischen Jahres 1989 ist weitaus verworrener und komplizierter, als die platten Erklärungen und ständigen Wiederholungen ein- und derselben politischen Märchen der Politiker uns glauben machen wollen. Es ist letztlich nur Michail Gorbatschow [den die einen als Held, die anderen als „Verräter“ bzw. Totengräber der UdSSR bezeichnen] zu verdanken, daß es zu keinem Blutbad und keinem Eingreifen der Roten Armee kam, die ja auch in der DDR und in Polen mit vielen Tausend Einheiten stationiert war. Was Gorbatschow letztlich „getrieben“ hatte, die Armee nicht gegen das Volk einzusetzen, bleibt sein privates Geheimnis. Es hätte auch anders kommen können…

In der Politik passiert nichts zufällig. Alles, was geschieht,  ist meistens gut abgesprochen und folgt einem vorher festgelegten Schema. So auch die Wahl Angela Kasners („IM Erika“) zur Bundeskanz- lerin, nach einem schier unglaublichen „zufälligen“ [??] und stetigen Aufstieg eines blassen naiven Ost-Mädchens und einer FDJ-Funktionärin [!] zur Lenkerin des wichtigsten Staates der EU… Die ist wohl nach oben „gefallen“!  So auch der „Fall des Kommunismus“ und der Fall des „Eisernen Vor- hanges“. Wir können sicher sein, daß all das, was 1989 passierte, in Moskau und in Washington gut vorbereitet wurde und abgesprochen war. Die dann „staunende Öffentlichkeit“ war und ist ja immer nur Zaungast und „vollziehendes Objekt“, angeblich damals „das glücklichste Volk der Welt“, aber eben in keiner Weise jemals Herrin der Abläufe oder gar der Vorab-Planung…

Neben dem Märchen vom zufälligen „kometenhaften Aufstieg“ der Angela K. aus Templin bis in den Olymp der Macht, jenem von den „heldenhaften Leipzigern“ und jenem der „heldenhaften und mutigen Gewerkschaft Solidarność aus Danzig“ gilt es nun, noch ein weiteres politisches Märchen zum Einsturz zubringen – das des „bösen Mauerbaus“ durch die „böjsen, böjsen Kommunisten“ in Ost-Berlin.

Genauso falsch wie das Mär' von der Demokratie („alle Macht geht vom Volke aus!“), und die Mär', dass Wahlen etwas ändern würden, ist die Mär', Willy Brandt sein ein Held der Demokratie und als Friedensnobelpreisträger ein leuchtendes Vorbild und eine Ikone und unantastbar. Dabei wissen alle, die sich mit „Cognac-Willy“ alias Herbert Frahm [wie er wirklich hieß] näher auseinandersetzen, daß er ein Mörder war, weshalb er auch fliehen und in den Untergrund abtauchen mußte. Und in Norwe- gen beging er dann auch noch Hochverrat und hat über 1.000 deutsche Soldaten auf dem Gewissen. Soviel ganz kurz zur deutschen Lebenslüge namens „Willy Brandt“... Genau so falsch ist die Mär', Wilhelm Pieck sei ein guter Präsident der DDR gewesen, ein leuchtendes Vorbild, ein edler Kommu-nist, usw., usw.  Faktum ist, daß diese miese Ratte 1919 über Leichen ging und im Januar 1919 Hunderte von kommunistischen und sozialistischen Freunden und Mitkämpfern in Berlin an die deutsche Reichswehr verraten hatte, darunter Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, die dann infolge dieses Verrats ermordet wurden, und das alles nur, um seine eigene Haut zu retten. Soviel also zum Thema „kommunistische Ehre und Treue“!

Des weiteren ist die Mär', der böse böse „Spitzbart“ Ulbricht hätte die Idee zum Mauerbau gehabt und ihn gnadenlos durchgezogen, um in Moskau gut dazustehen, schlichtweg einfach falsch.
Die Geschichte ist vielmehr eine ganz andere…  Ulbricht war nicht mehr als ein Ausführender, ein Rädchen, ein kleiner Befehlsempfänger!!  Wohl dem, der lesen kann!! Wohl dem, der Wahrheit und Lüge, Fakten und Propaganda auseinanderhalten kann!!

Wir wenden uns nach Washington und schauen uns einige Archive und Erklärungen an. Es bedarf keiner großen Anstrengungen oder großer Geldmittel, um an einige entscheidende Fakten und Zitate heranzukommen. Auch die gedruckten Lebenserinnerungen von Österreichs Bundeskanzler Bruno Kreisky (SPÖ) bieten eine Fülle von Hintergrundinfos, Daten, Fakten und Zusammenhängen.

Sicherlich hat der eine oder der andere schon einmal von einem gewissen Herrn Senator James William Fulbright (1905 – 1995) gehört. Sicher, werden viele sagen, das ist ja jener Herr, der das bekannte und erfolgreiche Stipendien-Programm für Austausch-Studenten auf den Weg gebracht hat, das seinen Namen trägt. Richtig. Der Mann hat in seinem Leben aber nicht nur Studenten-Programme erfunden und betreut. Er war jahrelang für die demokratische Partei Senator in Washing-ton D.C. [von 1944 bis 1974] und vertrat dort seinen Heimatstaat Arkansas, und er war zuständig für die amerikanische Außenpolitik; er war somit tief und entscheidend in den Politikbetrieb der ameri-kanischen Hauptstadt eingebunden. Zu einer Zeit, als er politisch aktiv war, war John F. Kennedy Präsident der USA. Mit Kennedy und für Kennedy hat eben dieser Mister Fulbright die Idee geboren, Ost-Berlin und die DDR zu „befrieden“, egal, mit welchen Mitteln.

Alle Parteien, alle Präsidenten haben „harte Jungs“, die die politische „Drecksarbeit“ machen [machen wollen bzw. machen müssen], und so war es auch damals in Washington nicht anders. Kennedy selbst wollte nicht mit Nikita Chruschtschow, dem Staats- und Parteichef der UdSSR  persönlich Kontakt aufnehmen. Im übrigen verband die beiden eine herzliche gegenseitige Abnei-gung und eine beiderseitige Ignoranz. Die damaligen politschen Krisen (Kuba-Krise, Berlin-Krise, China, Atomwaffen, Beinahe-Krieg, Abrüstung,…) geboten es jedoch dringend, daß die beiden mit-einander Kontakt aufnehmen sollten. Der Mann für „heikle Angelegenheiten“ war denn eben Mister Fulbright, seines Zeichens von 1959 bis 1974 Vorsitzender im auswärtigen Ausschuß des amerikani-schen Senats, also Vorsitzender des „Senate Committee on Foreign Relations“. Des weiteren war er Präsident des „American Committee for a United Europe“, also des Amerikanischen Komitees für ein vereintes Europa [sic!]. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…!

Fulbright schlug dem Sowjetführer Nikita Chruschtschow im Namen und im Auftrag John F. Kennedys  vor, die Lage in Mitteleuropa - und hier speziell in Berlin - zu befrieden, egal mit welchen Mitteln [!!]. Fulbright riet Chruschtschow, die DDR samt ihrer neuen Hauptstadt Ost-Berlin einfach von der west-lichen Welt abzutrennen, also „wegzusperren“ und teilte ihm auch mit, daß der Präsident davon Kenntnis habe und seinen „Sanctus“ dazu gegeben habe. Die USA würden nicht eingreifen. In wochenlangen Beratungen mit Staats- und Völkerechtlern kam Kennedy zum Schluß, dass die DDR souverän sei und sehr wohl das Recht habe, auf ihrem Territorium tun und lassen zu können, was immer sie wolle. Daher könne man weder Moskau noch Ost-Berlin von irgendwelchen Maßnahmen abhalten – ja, man werde sogar gar nichts tun, sollten irgendwelche „Maßnahmen“ eingeleitet und umgesetzt werden!  In einem Interview mit dem TV-Sender FOX zwei Wochen vor dem Beginn des Mauerbaus sagte Fulbright am 30.07.1961 dann sogar öffentlich, die DDR habe sehr wohl das Recht, ihre Grenzen zu sichern und gegebenenfalls zu schließen, auch jene rund um West-Berlin.

Am 30. Juli 1961, zwei Wochen vor der Errichtung der Berliner Mauer, sagte Fulbright in einem TV-Interview: „Die Wahrheit ist doch, und davon gehe ich aus, daß die Russen sowieso jederzeit die Grenze zumachen können. Ich meine, wir geben da nicht allzu viel auf . . . denn wenn sie die Grenze abriegeln wollen, könnten sie das schon nächste Woche machen - und sogar, ohne vertragsbrüchig
zu werden. Ich verstehe nicht, weshalb die Ostdeutschen ihre Grenze nicht schon längst geschlossen haben, denn ich glaube, sie haben jedes Recht dazu!“
 - Es wird angenommen [Anm.: angenommen?- es ist ein Faktum!!], daß Präsident Kennedy Fulbright gefragt habe, diese Aussage als ein Zeichen zu setzen, um den sowjetischen Führer Nikita Chruschtschow zu signalisieren, daß der Bau der Mauer von den USA als akzeptierbarer Weg [sic!] zur Lösung der Berlin-Krise angesehen würde.

Und Präsident Kennedy hat - so die Geschichtsschreibung - zu seinen Mitarbeitern gesagt, Nikita Chruschtschow habe einen Ausweg aus einer Zwangslage gesucht und anfragen lassen, was man denn tun könne. Kennedy: „Keine besonders angenehme Lösung, aber eine Mauer ist verdammt
noch 'mal besser als ein Krieg!“


Kennedy:
„Keine besonders angenehme Lösung, aber eine Mauer ist verdammt noch 'mal besser als ein Krieg!“

Wer hören konnte, der wußte also Bescheid. Hier wurde der Mauerbau also [in den USA] öffentlich angekündigt und erklärt!  Kennedy war genervt vom ewigen Gejammer der DDR-Führung, ihrem Land würde der böse Kapitalismus Menschen rauben und Arbeiter und Intellektuelle abwerben und riet daher Moskau zum Mauerbau, um den „Abfluß von Arbeitskräften“ zu stoppen (sic!). Die Mauer sollte den Machthabern ins Ost-Berlin dazu dienen, die umgangssprachlich so bezeichnete „Ab-stimmung mit den Füßen“, also aus dem „Sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat“ wegzulaufen, endgültig durch die völlige Abriegelung der Grenzen zu stoppen. Man hätte sicherlich auch andere Wege und Lösungen finden können, doch manchmal wird dann eben doch nur die einfachste, billigste und brutalste Methode gewählt.

Und hier kommt wieder die „USA-UdSSR-Connection“ ins Spiel: James Fulbright kannte Nikita Chruschtschow nämlich persönlich! Fulbright fiel damals die ehrenhafte, aber heikle und stressige Aufgabe zu, Chruschtschow während seines ersten, sensationellen, allerdings nicht gut verlaufenen USA-Besuches von 1959 persönlich zu betreuen. Vom 15. bis zum 27. September 1959 weilte Nikita Chruschtschow auf Einladung Eisenhowers in den USA. Obwohl man in diese Visite große Hoffnungen gesetzt hatte, endete der Staatsbesuch in den USA für Nikita als innenpolitisches, psychologisches und kommunikatives Desaster!

Kurz vor dem Mauerbau kam es noch zu einer ersten denkwürdigen Begegnung der beiden Welten-führer in Wien [03. – 04. Juni 1961], die sich nicht leiden konnten, das allerdings auch als »politische Totgeburt« und »diplomatisches Desaster« ergebnislos endete. Da Kennedy und Chruschtschow nicht miteinander „konnten“, überließ Kennedy die Übermittlung der Idee eines Mauerbaus in Ost-Berlin seinem gewieften Fuchs  Fulbright, der die Sache dann auch sehr diskret und effizient nach Moskau weiterleitete, wo sie geprüft und ausführlich erörtert und schließlich nach Ost-Berlin über-mittelt wurde. Die Idee dazu stammte eben aus Washington!! Und von da an ging dann alles ab dem 13.08.1961 Schlag auf Schlag... Der Rest ist bekannt…

Der Westen tat ganz erstaunt, als er vom Mauerbau erfuhr. Das ist jedoch bloß  pure Heuchelei!

Bei „Wikipedia“ kann man - bis heute - folgenden falschen Eintrag lesen – ein Märchen eben:

[Zitat:]
Zwar wurden die West-Alliierten durch Gewährsleute über die Planung von irgendwelchen „drasti-schen Maßnahmen“ zur Abriegelung von West-Berlin informiert, vom konkreten Zeitpunkt und Aus-maß der Absperrung gaben sie sich jedoch öffentlich überrascht [sic!]. Da ihre Zugangsrechte nach West-Berlin nicht beschnitten wurden, griffen sie militärisch auch nicht ein [sic!]. Die Außenminister der drei Westmächte und der Bundesrepublik Deutschland beschlossen am 07. 08. in Paris, „vorbe-reitende Maßnahmen“ zu treffen, um einer kritischen Situation in Berlin begegnen zu können.

Auch der Bundesnachrichtendienst (BND) hatte ähnliche Informationen bereits Mitte Juli erhalten. Nach Ulbrichts Besuch bei Chruschtschow während des hochrangigen Treffens der Staaten des Warschauer Pakts vom 03.-05.08.1961 in Moskau sickerte folgende Meldung durch:

»Vorliegende Meldungen zeigen, daß das Regime der DDR sich darum bemüht, die Einwilligung Moskaus für die Inkraftsetzung durchgreifend wirksamer Sperrmaßnahmen zu erhalten [sic!] – wozu insbesondere eine Abriegelung der Berliner Sektorengrenze und die Unterbrechung des S-Bahn- und U-Bahn-Verkehrs in Berlin gehören würde.«
[Zitat-Ende]

[Anm.: Das ist eine glatte Lüge, denn das DDR-Regime mußte sich zu keinem Zeitpunkt in
  Moskau eine Einwilligung holen, denn der Mauerbau war bereits beschlossene Sache…]

Und dann nach Berlin zu kommen und zu sagen „Mister Gorbatschow, tear down this Wall!“ ist
schon ein Stück aus dem Tollhaus, ist pure Heuchelei!! Waren es doch gerade die USA, die 1961
die Idee zum Mauerbau geboren hatten!! Und dann noch so erschrocken zu tun, als die Mauer dann wirklich fiel!!  Auch dies war alles abgesprochen!!


Und die Moral von der Geschicht'? Faktum ist: Kommunisten und Kapitalisten sind Internationalisten, sie sind bloß die zwei Seiten der selben Medaille!  Beide haben seit jeher stets gut und gerne zum Schaden Deutschlands und zum Schaden anderer europäischer Nationalstaaten zusammengearbeitet - und werden dies auch in Zukunft tun. Man vergesse auch bitte nicht die Zusammenarbeit der USA und der sowjetischen Kommunisten beim Sturz bzw. beim Auslöschen der drei größten und stärksten Monarchien in Europa: das Deutsche Reich, das russische Zarenreich und die Österreichisch-Ungarische Donaumonarchie. Das hat - in ihrem Sinne - wunderbar geklappt! Diese drei Staaten sind heute alle keine Monarchien mehr. Sie haben keine starken Führungspersönlichkeiten mehr. Sie sind alle drei keine Weltmächte mehr. Die Früchte dieser lang angelegten und lange vorbereiteten politi-schen und sehr blutigen Inszenierungen sind bis heute sehr gut zu sehen: alle diese drei Staaten waren sowohl im Ersten, als auch im Zweiten Weltkrieg Hauptschauplätze. Alle drei Länder wurden in den beiden Kriegen arg verwüstet und wurden nach Kriegsende von einer großen Hungersnot überzogen. Zufall?? Deutschland und Österreich sind politisch und militärisch gesehen einflusslose Zwerge, und Rußland versinkt nach wie vor in Armut, Korruption und völligem Chaos. Auch  Zufall??

Die Amerikaner haben über Jahrzehnte über geheime Kanäle sehr gute Kontakte in der UdSSR gehabt und haben gut und gerne mit Kommunisten und Stalinisten zusammengearbeitet - Moral hin, Men-schenrechte her, inszenierte Hungersnöte hin, Folterungen in Gulag-Lager her. Wenn's nützt, drückt man doch beide Augen zu und schmeißt alle hehren Appelle und verbriefte Menschenrechte, die man zuhause seinen Wählern als gegeben vorgaukelt und für die man sich [angeblich] weltweit einsetzen würde, über Bord!  So geschehen auch mit Ost-Berlin und dem Mauerbau.

Menschenrechte für DDR-Bürger?? Was soll's. Die Mauer steht und wir haben unsere Ruhe. Der Strom der Flüchtlinge/ Auswanderer versiegte schlagartig und in Westberlin feierte man sich, den „freien Westen“ und den Wohlstand. Menschenrechte?? Für alle Menschen dieser Erde?? - Ich bitte Sie…!!  Das ist nur etwas für Märchenstunden…!!


Berlin, den 03. Oktober 2010

Quellenangaben:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mauerbau#Mauerbau

http://de.wikipedia.org/wiki/Mauerfall#Mauerfall

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13683551.html?name=Gerechtigkeit+unerreichbar

http://de.wikipedia.org/wiki/James_William_Fulbright

Fulbrights schändliche Rolle beim Mauerbau wird in der deutschen Version seines Lebenslaufes natürlich totgeschwiegen. Wir wenden uns daher der englischen Version zu und erfahren dort mehr:

http://en.wikipedia.org/wiki/J._William_Fulbright

On 30 July 1961, two weeks before the erection of the Berlin Wall, Fulbright said in a television interview, "I don't understand why the East Germans don't just close their border, because I think they have the right to close it." It has been suggested that President Kennedy asked Fulbright to make this statement as a way of signaling to Soviet leader Nikita Khrushchev that the building of
a wall would be viewed by the United States as an acceptable way of defusing the Berlin Crisis.

Übersetzung ins Deutsche:
Am 30.
Juli 1961, zwei Wochen vor der Errichtung der Berliner Mauer, sagte Fulbright in einem TV-Interview: „Ich verstehe nicht, weshalb die Ostdeutschen ihre Grenze nicht schon längst geschlossen haben, denn ich glaube, sie haben jedes Recht dazu." Es wird angenommen [Anm.: angenommen?? – es ist ein Faktum!!], daß Präsident Kennedy Fulbright gefragt habe, diese Aussage als Zeichen zu setzen, um den sowjetischen Führer Nikita Chruschtschow zu signalisieren, daß der Bau der Mauer von den USA als akzeptierbarer Weg [sic!] zur Lösung der Berlin-Krise angesehen würde.

http://www.wien-vienna.at/geschichte.php?ID=340

http://www.ena.lu/chruschtschow_kennedy_wien_yves_courriere_rtl_juni_1961-032600108.html


Mehrere Versuche, die „Berlin-Frage“ politisch zu lösen, gab es schon weit vor 1961.
Hier ein weiterer Vorschlag:

[Zitat:]

(…) Im Kreml lag im April 1959 längst ein „ausgearbeitetes Statut für eine entmilitarisierte Freie Stadt Westberlin" vor, das die Sowjets aus taktischen Gründen nicht präsentierten, um die Westmächte weiterhin über die eigenen Absichten im unklaren zu halten und sie zur Vorlage von Lösungsvorschlägen zu veranlassen. Am 17. April 1959 berichtete Österreichs Botschafter in Belgrad, Walter Wodak, der Zentrale in Wien über einen sowjetischen Fünf-Punkte-Plan für Berlin, der scheinbar Ähnlichkeiten mit dem Status Danzigs in den 30er Jahren aufwies und eine „Vereinigung und Neutralisierung von ganz Berlin" enthielt. Berlin sollte den Status einer Freien Stadt erhalten, die vier Sektoren umfassen und unter Aufsicht der UNO stehen, die den Zugang über Land- und Luftkorridore garantiert. Abenteuerlich klang die Version, Moskau hätte die Regierung Ulbricht bewegt, die Hauptstadt der DDR zu verlegen [sic!], um über die Lösung des Berlin-Problems die deutsche Frage auf dem Wege der Neutralisierung zu bereinigen. Weil die Westmächte nicht zu geheimen Verhandlungen bereit seien, wären die Russen genötigt, öffentlichen Druck zu machen. (…)

Quelle:

http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1992_4.pdf  - Seite 497 im Heft [Seite 31 in der Datei]





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